das englische Fräulein kehrt zurück

Veröffentlicht in Geschichte, Gesehen und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde Mit Tags bei Mai 14, 2008 von Marina`s Woertaworld

Sie bog in die Gasse zum Hauptplatz ein. Vor dem Rathaus standen die Händler in kleinen Gruppen und sprachen aufgeregt miteinander. Das Fräulein hielt sich die Bänder des Kopftuchs fest, es war windig und ein regnerischer Tag zeichnete sich ab.

Sie wandte sich einem Verkaufsstand zu, griff nach dem frisch geschlachtetem Huhn und meinte: “Das nehme ich!” 3 Münzen gab sie der in wollene Kleider verpackten Frau. Mit dem Huhn im Korb kehrte sie zu den englischen Fräulein zurück.

 

Das englische Fräulein trifft den heiligen Urban

Veröffentlicht in Gesehen und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde Mit Tags, bei Mai 10, 2008 von Marina`s Woertaworld

Eine seltsame Geschichte, die sich eines Morgens in einer kleinen Stadt im nördlichen reich zutrug. Sie verließ das Kloster, bog rechts in die nächste Straße ab und ward nicht mehr zu sehen. Ein Sonnenstrahl folgte ihr auf den Fersen. Zwischen den Gassen, die im Gegensatz zu manch mittelalterlicher Stadt relativ breit waren, war dies gar nicht einfach. Zwei Straßen vor dem Hauptplatz blieb sie stehen, blickte kurz nach rechts und links und warf den schnellen Blick nach oben. Mit einem Nicken begleitet war der Augenaufschlag. Er galt dem Urban, der schon seit Jahren auf diesen Platz verbannt war. Am Bischofssitz hinter dem Park wohnte er noch Jahre zuvor, seit dieser Zeit fristete er sein Dasein auf einem kleinen Podest.

Warum musste er nun dieses kleine Haus hüten? Manche behaupten, es wären die kostbaren Fliesen, andere wiederum, zumeist vermummte Gestalten betraten das Haus des Nachts. Dann wurde es für Urban Zeit zum Handeln.

 

 

 

 

Ironie

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben Mit Tags bei Mai 8, 2008 von Marina`s Woertaworld

Ironie - ein Wort,  Wörter und Sätze, die verletzen.

Ironisch gemeint -Verwirrung ist DAS Wort beim Namen nennen
nicht erkennen und tappende Schritte setzen.

Ironisch oder nicht, vielleicht doch ist Handeln ohne Tun
ein verlorener Weg für jene die nicht sagen wollen.
was sie wirklich meinen.

Ironie des Schicksal - führt die zurück;
nennt DAS Wort beim Namen.
zum Glück. Amen. 

copyright: Marina de Bon

Grenzen setzen

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Gefühle, Uncategorized Mit Tags bei Mai 5, 2008 von Marina`s Woertaworld

Allen Rosen die Dornen belassen

Die Entwicklung einer Lösung

Veröffentlicht in Worte-Woerter-Wortgebilde, leben Mit Tags, bei Mai 4, 2008 von Marina`s Woertaworld

Es waren einmal zwei Gedanken, die gingen in den Wald.

Der Eine war gut und der andere böse.

Der Böse erstickte den Guten, setze sich auf den Waldboden und dachte nach.

Welcher Gedanke kehrte aus dem Wald zurück?

Lapsus

Veröffentlicht in Gelesen und kommentiert, Lebenskultur, Worte-Woerter-Wortgebilde Mit Tags, bei April 24, 2008 von Marina`s Woertaworld

Ein Freudscher Versprecher ist ein Lapsus linguae
Zwei Freudsche Versprecher sind Lapsu:s linguae
Diese Lapsu:s Linguae sind Freudsche Versprecher und Zungenbrecher.

“Viele verschieden gestimmte Saiten ergeben erst Harmonie.” (Joseph Freiherr von Eichendorff)

viel stimmung auf verstummten Saiten verstimmt die Harmonie.

viel harmonie vestimmt die unstimmigen auf vielen seiten.

viele saiten verstummen wenn stimmige harmonie verstummt.

copyright Lapsu:s linguae stimmig: marina de bon

durchblicken

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde Mit Tags, , bei April 22, 2008 von Marina`s Woertaworld

 

 

ich blickte durch, nicht drauf
ich blickte drein, nicht raus.
ich sah das, was nicht zu sehen war und
übersah das, was zu betrachten war.
Eben doch nicht durchgeblickt
und nicht draufgeblickt.
Hätte ich draufgesehen,
wäre es auch geschehen.
hätte ich reingeschaut,
wäre es abgeflaut.
ich blicke zurück
auf das, was nicht zu verstehen ist.

 

 

Achtsam sein

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben Mit Tags bei April 19, 2008 von Marina`s Woertaworld

Farbe markiert den Beginn und das Ende         Der Traum ist begraben.

Der Wirklichkeit, Raum zum Leben geben.
Der Tod kennt nicht langsam, nicht schnell.
Zeit ist kein Massstab
der Tod ist das Ende der Zeit.

Die Wachsamkeit der Achtsamkeit Platz schaffen.
Vernunft gebiert Achtung
Verstand, dem Willen den Rang ablaufen.
Das Leben erobert den Platz,
jenes Fleckcken, das gebührt.
Farben markieren Beginn und das Ende.

Unser Geheimnis

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Gefühle, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben Mit Tags, , , bei April 19, 2008 von Marina`s Woertaworld

Es war ein Augenblick.

Die Sicherheit in deinen Augen.
Dein Blick.
Du hast

mich gegrüsst und bei mir eingegraben.

Früher war es da,
es, keine Beschreibung, keine Erklärung.
gefühlt, gelacht und
Tränen, die Gutes brachten.

Die unstillbare Sehnsucht,
nach deiner Macht über mich,
hat mich verlassen.

Geklebte Gedichte können Tränen fassen.
das Wort ist da,
wie die Träne auf der Wange.
Nur einmal,

dein Blick ist hier,
für immer.

copyright Marina de Bon

Der Taktierer

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Lebenskultur, Worte-Woerter-Wortgebilde Mit Tags, , , bei April 19, 2008 von Marina`s Woertaworld

Fein, du kleiner Gartenzwerg,
bist so fix
sprichst von nix.
Lockst die Mädchen gerne,
aus der Ferne.

Lerne, lerne, lerne, lerne.

Komm du Kleiner,
will nicht sagen Gnom,
nicht meiner.
Du bist mir ein ganz Gemeiner,
du ein kleiner

einer, seiner, deiner, Meiner?

Schau, du kleiner Gartenzwerg
kugelrund, verschlagenes Lachen.
Nimm dein Glas und füll den Rachen.
Trockner Mund, der ruft und klagt,
auf der Jagd nach

Tropfen, Tropfen, füllen tropfen.

Sprichst nicht viel du Gartenfaun.
hörst das Plätschern,
lauscht dem Rauschen.
Du bist einer,
der nicht plaudert, immer zaudert.

Gartenzwerg, so riech den Garten,
doch was macht er?

Plustert auf, sich, wie ein Pfau.
Markenschwindel überschlau.
steht im Garten Mirabell.
spricht nicht viel
und denkt zu schnell.

copyright Marina de Bon