Das englische Fräulein trifft den heiligen Urban

Eine seltsame Geschichte, die sich eines Morgens in einer kleinen Stadt im nördlichen reich zutrug. Sie verließ das Kloster, bog rechts in die nächste Straße ab und ward nicht mehr zu sehen. Ein Sonnenstrahl folgte ihr auf den Fersen. Zwischen den Gassen, die im Gegensatz zu manch mittelalterlicher Stadt relativ breit waren, war dies gar nicht einfach. Zwei Straßen vor dem Hauptplatz blieb sie stehen, blickte kurz nach rechts und links und warf den schnellen Blick nach oben. Mit einem Nicken begleitet war der Augenaufschlag. Er galt dem Urban, der schon seit Jahren auf diesen Platz verbannt war. Am Bischofssitz hinter dem Park wohnte er noch Jahre zuvor, seit dieser Zeit fristete er sein Dasein auf einem kleinen Podest.

Warum musste er nun dieses kleine Haus hüten? Manche behaupten, es wären die kostbaren Fliesen, andere wiederum, zumeist vermummte Gestalten betraten das Haus des Nachts. Dann wurde es für Urban Zeit zum Handeln.

 

 

 

 

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