Ich wollte dich umarmen
nahe bei dir sein.
und in deinen Armen
nicht alleine weinen.
Ich wollte traurig sein,
die Laune laufen lassen,
und im Fluss der Worte
Menschen lieblos hassen.
Ich wollte lieben,
rasch und unerbittlich,
dem Genusse frönen;
und das Schicksal mittels Vorschuss löhnen.
Ich wollte Taten setzen,
handeln und entscheiden
Fehler ganz vermeiden
und das Messer ohne Scharten wetzen.
Ich wollte Spiegel fechten,
mutig ohnegleichen
dir das Wasser reichen
und dabei Menschen rechten.
ich wollte alles haben
und für immer sein.
Mond und Sonne
Tag und Nacht
Leid und Wonne
ohne Last nur ein Begleiter sein.
copyright: Marina de Bon
