Archiv für marina de Bon

Du bist das Glück

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , , , am Juni 5, 2009 von Marina`s Woertaworld

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Der späte Frühling und frühe Sommer ist die Zeit der erwachten Liebe.

Das Vertrauens in den Tag wird durch die Wärme der Sonne und die Ruhe des Mittags zur Sicherheit.

Die wohlige Trägheit gibt Raum zum Träumen.

Dein Blick
ist Lebenslicht
in den Augen
meiner Seele.

In deiner Nähe
wird das Wort Vertrauen
zu einer Wirklichkeit
die freudig überrascht.

aus: „Für immer Du, Hans Kruppa Liebesgedichte“

Du ist die vertraute Silbe,
du ist die Verheißung,
du ist das erwachte Leben,
du als Wort ist nur die Form.
Du bist der vertraute Herzschlag,
du bist das versprochene Glück,
du bist die Sekunde Leben,
du bringst Lachen heil zurück.
Du wirst diese Hoffnung nähren,
du wirst vieles anders tun,
du wirst das und mehr begehren,
du bist Spiegel, wirst zum Ich.

copyright: Marina de Bon

In der Stille

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Literatur mit Tags , , , am April 3, 2009 von Marina`s Woertaworld

„Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. Heutzutage ist es die Stille.“ (Ernst Ferstl)

Katakomben im Licht

Ich liebe die Stille,
Ruhe ohne Wille,
der Lärm und die Unruh sind eins.

Ich liebe die Ruhe
das Tun ohne Eile
die Hast und das Hetzen,  nicht meins.

Wann ist die Freiheit, des zeitlosen Handelns
wenn Wirken und Wollen,
versunken in Heiterkeit?

 Wo ist die Heimat, befreit von Zerstreuung und Lärm,
wo Hasten und Hetzen,
Seelen verletzen, um jeden Preis?

Wie ist diese Stille
befreit von Sorge und Angst
unendliches Nichts, vernichteter Wille?

 copyright: Marina de Bon

Der Wächter im Garten

Veröffentlicht in Gesehen und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , , , am März 8, 2009 von Marina`s Woertaworld

hund-im-garten

Du hütest den Garten,

du seltsames Wesen,

betrachtest Besucher

beim Hasten und Warten.

 

 

Bist klein und wichtig,

im Winter und Sommer,

im Herbst und im Frühling

bewachst du, ganz richtig.

 

Am Weg den sie gehen,

die Alten und Jungen,

berühren dich manche

und bleiben stehen.

 

Betrachten die Spiele,

beäugen das Schloss,

bewundern die Teiche,

der Menschen, so viele.

 

Du Wächter im Garten,

erkennst die Gestalten,

betrachtest Gesichter

beim endlosen Warten.

 

Gibst keinen Laut,

und keine Bewegung,

bist stumm du, im Garten

ein Hund nur, der schaut.

 

copyright: Marina de Bon

 

Frei atmen

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben mit Tags , , am März 7, 2009 von Marina`s Woertaworld

Wenn du mich lenkst, mein Licht
sehe ich alles,
Wenn du mich führst, mein Weg
finde ich alles,
Wenn du mich begleitest, mein Herz
fühle ich alles,
was mir fehlte, im Hier und Jetzt.

Von Schatten begleitet, vom Licht nicht verwöhnt,
vom Dunkel gelenkt und dem Grauen verhöhnt.
Von Spuren verwirrt und vom Weg abgekommen,
vom Suchen des rechten Weges benommen.
die Nähe der Anderen meiden, sich trennen,
das Unrecht beim vollen Namen benennen.
Die Sorge in allen Fasern fühlen,
der Unrast im Herzen begegnen und wühlen.
Von allem belastet, wird vieles verkannt,
vom Weg abgekommen, ins Leere gerannt.
Von diesem Alltag zurück zur Fülle,
des frischen Atmens, befreit von der Hülle.

copyright: Marina de Bon

Sein.Lassen

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , , , am Februar 26, 2009 von Marina`s Woertaworld

Wozu? Weil es ist,
weil der Platz besetzt ist,
vom Grund des Seins.
Das banale Kleine, Winzige, Unscheinbare füllt den Raum,
wozu?

 Zum Wachsen, natürlich,
der Entwicklung, na klar,
die Begründung erfüllen,
den Grund des Seins, das Gewachsene, bedeutend Gewordene, Wichtige befüllen,

 wozu?

 Grösser werden,
an Zuwachs und Bedeutung gewinnen,
ja, gewinnen, siegen, überwinden, den Erfolg erfüllen.
Der Grund des Seins, erfolgreich sein,

 wozu?
Über sich hinauswachsen,
über sich selbst hinaus,
wohin des Wegs,
du kleines Winziges, beinahe Nichts?
Was ist der Grund des Seins,
selbst dich zurück lässt,
unerfüllt fragend,

wozu?
Was ist es?

copyright: Marina de Bon

Die Uhr tickt.

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , , am Februar 20, 2009 von Marina`s Woertaworld

Die Uhr ewig tickt
der Zeiger verbogen,
die Dauer geknickt,
zeitlich verlogen?

Ein Raum endlich lang
die Breite verschlossen,
der Frauengesang,
warmer Stimme genossen.

Das Leben verloren,
von Sonne verbrannt,
irr und verworren,
die Nacht wird genannt.

Die Stimmen der Sänger
das Licht dieser Nacht,
der Zeiger der Uhr
im Raum wird gelacht.

Geknickt und verbogen,
gebrannt und gerannt.
Genossen, verlogen,
genüsslich verdammt.

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copyright: Marina de Bon

Gibst du mir?

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Gefühle, Gehört und kommentiert, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , , , am Februar 14, 2009 von Marina`s Woertaworld

Gibst du mir ein Stück von Dir?
Einen Blick, den Augenblick.
Gibst du mir ein Wort von Dir,
diesen Satz, du weisst ihn schon.
Gibst du mir ein Lied von Dir,
das Lustige, sing doch, sei nicht so.
Gibst du mir eín Gefühl von Dir?

copyright Marina de Bon

Ich und Du

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben mit Tags , , , , am Februar 13, 2009 von Marina`s Woertaworld

Worte, Worte nichts als Worte,
denke, dachte, Worte horte.
schreibe, schrieb und dachte Texte
bis das Wort beinah verhexte.
machte, dachte, lachte, schrieb
nur ein Wort, das übrig blieb.
Es war DU, das Wort war DU
eine Silbe, D und U
das ist genug, gib endlich Ruh!

Nein, nein nein, nun fällt mir ein,
noch ein Wort berührte mich
es ist ich, man wundert sich?
Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist du, wer ich genannt?
Keine Frage, es ist klar
Worte, Worte, Jahr um Jahr
denk mir doch, was wäre wenn,
das Wörtchen „Wir“ die Antwort denn?

copyright: Marina de Bon

Gelbes Braun zu Lehm erstarrt

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde, leben mit Tags , am Februar 11, 2009 von Marina`s Woertaworld

Gemaltes Gedicht und das Bild im Herzen
liebliche Worte, im Satz voller Schmerzen.
Der Klang einer Stimme trägt das Staunen der Welt
Leid ohne Ende, das sich ratlos verhält.

Das Bild als Fassade, Text ohne Lied
Totes Gelände, trostlos morbid.
Gemalte Worte, unseliges Ende,
klagende Stimmen erzählen behende
die schrecklichen Bilder.

Die Skizze vom Leben, verfertigt, verlegt
Der Dunkle, Genarbte am Leiden scharrt.
unsägliche Wonne, in Kästen vermodert,
rotes, grünes, blaues Gefieder,
gelbes Braun zu Lehm erstarrt.

copyright: Marina de Bon

freigedacht

Veröffentlicht in Gedacht und geschrieben, Worte-Woerter-Wortgebilde mit Tags , am Februar 10, 2009 von Marina`s Woertaworld

Freigedacht und schöngeschrieben,
festgezurrt und weichgetrommelt
angepöbelt, aufgerieben.

Freigeschwommen und eingetaucht,
losgebrüllt und weggenommen
zornig, wütend und verbraucht.

Freigelegt und offenherzig,
vollgedröhnt und halbgeleert
ohne Zweifel, voll verkehrt.

copyright: Marina de Bon